Attersee – unser Sommerurlaub 2017

So, mal wieder was aktuelleres. Und auch was ausführlicheres. Wir haben unser Urlaubs- Reisetagebuch einfach mal mit ein paar Bildern angereichert. Wir hoffen es ist euch nicht zu ausführlich.

So 13.08.2017
Anfahrt A8: Stau! Dann über Bad Reichenhall und Salzburg ohne Autobahn, zum Attersee, Unterach Inselcamping, gut drei ein halb Stunden. Der Platz ist total voll, also auch hier typisch für die Hauptsaison! Der Zeltplatz an der Straße ist sehr laut. Auf anderen Campingplätzen, die wir am See entlang noch abklappern, ist gar kein Stellplatz mehr zu bekommen. Gut, dass Malu gestern noch angerufen hatte, so konnte sich die Campingplatzdame noch an uns erinnern. Und hier gibt es einen netten Badeplatz, der auch am Abend noch ganz sonnig ist.

Unterach vom Camping-Badeplatz

Mo 14.08.2017
Malu trift Taucher am Campingbadeplatz. Sie sind aus Cochem an der Mosel und fahren hier seit Jahren für zwei Wochen hin. Sogleich tauschen wir gemeisame Erinnerungen an Trier aus. Auf Nachfrage bekommen wir viele wertvolle Informationen und Empfehlungen zu Tauchplätzen. Am Nachmittag schon machen wir unseren ersten Tauchgang am Badestrand. Links weg 15 Minuten auf 10 Meter, dann auf 6 Meter zurück. dort gab es Hecht, verschiedene Weisfische und Barsche zu sehen.

Tauch-Infos aus dem Buch

Di 15.08.2017
Gleich in der Früh am Tauchplatz Kohlbauernaufsatz um 10 Uhr: alle Parkplätze sind schon weg. Wir müssen bergauf, halb auf einer Wiese parken. Zum Glück haben wir unseren Karren mit. Dann haben wir die uw Steilwand magels Sicht und Kälte nicht geschaft. (doof, wenn man im Roten Meer und in der Karibik taucht wird man echt versaut 😉 ). Also links weg wieder ins Gras zu großem Hecht und super langem Aal. Wir verbringen noch eine gute Zeit an diesem schönen Badeplatz mit Schwimmen und Sonnenbaden und beschließen nächstes Mal etwas zum Grillen mitzunehmen, hier gibt es nämlich einen gut genutzten Grill!
Der Abend am Insel Camping führt in eine warme Nacht zum Sternschnuppen schauen.

Mi 16.08.2017
Schon am Morgen gibt’s Gewitter, starken Regen und Kälte. Dabei müssen wir feststellen, dass unsere Plane, die wir immer über unser quasi nicht imprägniertes Zelt ziehen, ziemlich undicht ist und wir auch drinnen nass werden. Früher Start auf der Suche nach einem ruhigerem Campingplatz, neuen Tauchplätzen, und einem Baumarkt, um eine neue Plane zu kaufen, schließlich sind wir noch am Anfang unseres Urlaubs und es soll noch öfter (auch starken) Regen geben.

Nixenfall

Zwischendurch wandern wir bei mäßigen Wetter zum Nixenfall und zu den Gimbachkaskaden. Letztendlich umrunden wir mit dem Auto gänzlich den Attersee. Dabei wird es am Nachmittag schon wieder sonnig und warm. Am Abend genießen wir ein kurzes Bad bei unserem Camping.

Einige Gumpen des Gimbachs

 

 

 

 

 


Do 1
7.08.2017
Suchen eine Möglichkeit den lauten Zeltplatz zu wechseln und unser Zelt gegen Starkregen am Samstag zu sichern.

Mondsee mit Drachenwand

Machen eine kurze Fahrradtour zum Mondsee (ca. 4 km ein Weg) und ergeben uns dann einem exessiven Badenachmittag ;-).

Fr 18.08.2017
Es bleibt uns nichts anderes übrig. Auf anderen Campingplätzen würden wir uns nicht wirklich verbessern (komisch, dass die Zeltwiesen meist die unattraktivsten Flächenauf den Campingplätzen sind 😦 )  und der Aufwand ist schon enorm: Alles abbauen, verstauen und eine halbe Stunde später wieder aufbauen (unser Auto war selten so voll gepackt wie diesmal). Ab 11 Uhr machen wir einen Zeltplatzwechsel am selben Campingplatz bei dem wir diesmal Palletten unter unsere Bodenplane zum Schutz vor dem starken Regen am Samstag legen (gibts am Platz extra für Zelte und Vorzelte, toller Service!). Wäsche wurde noch gewaschen bevor das Regenwochenende kommt. Am Nachmittag, es ist noch heiß und sonnig, fahren wir mit den Rädern zum Badeplatz gegenüber in den Ort da Malu noch von der schwimmenden Eisberginsel ins Wasser springen möchte, als Vorbereitung für neue Abenteuer :-). Zum Abendessen probieren wir heute ein Bosna am Kiosk beim Tennisplatz aus. Ein Bosna ist eine Art Hotdog allerdings mit Bratwurst, rohen Zwiebeln, Sauce und viel Curry, seeeehr lecker. Danach spannen wir noch unsere viel zu groß gekaufte Regenplane übers Zelt zum Schutz vorm regenreichen Wochenende, dass heute Nacht beginnen soll. Um zehn Uhr geht es los mit Wetterleuchten am Himmel Richtung Mondsee. Gegen halb elf heiße Winde, die die Gewitterfront vor sich herschiebt. Dann kommt eine Sturmwalze, die unsere festverzurrte Plane kurzerhand wegreißt und das Zelt nicht weis, ob es abheben oder zusammenbrechen soll! Wir wissen nicht wie wir die Nacht überstehen sollen. Währen einer das Zelt festhält und stützt, wirft der Andere die flüchtig zusammen gerafften Sachen ins Auto, zusammen flüchten wir mit dem Bett ins Trockene zur Rezeption in den Aufenthaltsraum. Dort finden sich auch schon andere Zeltler ein, bei denen das Zelt dem Sturm jetzt schon nicht standgehalten hat.

Wechsel zum Platz am Bach

Inzwischen liegen überall Äste von den Bäumen umher. Das Vorzelt eines großen Wohnwagens wurde von einem großen herunterstürzenden Ast getroffen und zu Boden gedrückt. An der gleichen Stelle auf der Straße muss die Feuerwehr den Weg durch umgestürzte Baüme frei schneiden. Gegen Mitternacht kehrt Ruhe ein,  ist der Sturm vorbei, es tröpfelt ein wenig, der große Regen bleibt erstmal aus. Wir können die Regenplanne wieder notdürftig befestigen und mit unserem Bett ins Zelt zurück ziehen. Noch wird etwas aufgeräumt um Innere Ruhe zu finden bis man das Gefühl hat, nach der ganzen Aufregung einschlafen zu können. Am nächsten Tag erfahren wir, dass die Sturmwalze des Gewitters in unserem Tal 108 km/h drauf hatte.

Umgefallener Baum nach dem Sturm

Sa 19.08.2017
Wir schlafen bis 8:50 h. Kein
Lkw und kein  Motorrad, was uns um sieben Uhr aus den Schlaf reißt. Dafür Dauerregen den ganzen Vormittag, das Zelt ist dank Plane trocken.

Die Campingplatzbetreiber räumen die herabgefallenen Äste weg. Große Abreisewelle auf dem Platz, wir fragen uns wo die ganzen Urlauber hin wollen. Fahren denn nun alle Heim? Vielleicht nutzen auch viele den Regentag nur zum Ortswechsel. Um elf Uhr muss ausgecheckt sein. Der Platz ist nun so gut wie leer. Letzten Sonntag war Zelt an Zelt und Wohnwagen und Auto Wand an Wand gestanden. Wir fahren unser Auto vor die Schranke, um in der Mittagspause flexibel zu sein. Doch der Regen hört nicht auf. Ein Tag zum warmen Duschen, was wir nicht allzu oft machen, da uns sonst immer zu lange Schlangen am Waschhaus stehen.

Bad Ischl

Die kurzen Regenpausen lassen uns immer noch zögern einen Ausflug zu machen. Inzwischen ist die Schranke wieder offen. Nun endlich, kurz vor halb drei, sind wir entschlossen Bad Ischl zu besichtigen. Wir fahren mit dem Auto durchs Weissenbachtal in die Stadt an der Traun.

 

In Bad Ischl verpassen wir zwar den ersten Touristenparkplatz, können aber etwas weiter in der Stadt auf einem Parkplatz von einem Geschäft untergekommen.

St Nikolaus

Zuerst besichtigen wir die Nikolauskirche , in der heute schon eine Hochzeit stattgefunden hatte. Die Hochzeitsgesellschaft war gleich hinter der Kirche in die romantische Trinkhalle am Kurpark gezogen um dort in nostalgischer Atmosphäre zu feiern.

Kaiser Villa

Dann sind wir zurück gegangen, um die Kaiservilla Franz-Josefs zu besichtigen. Dieser hatte einen Tag zuvor Geburtstag, wie uns später die Bedienung im Cafe erzählte. Der Eintritt aufs Gelände kostet eine kleine Gebühr. Das Regenwetter drückte uns auf die Laune und so war die Besichtungung der Räumlichkeiten uns heute zu teuer. Daher Spazierten wir nur im Regen durch den Park, eine kleine Runde zum Marmorschlösschen von „unserer“ Sisi. Und mit einem ‚Hausbrand‘ Kaffee und leckerem Kuchen schlossen wir die Besichtigung ab.

Die süße ‚Glücksgasse‘ in Bad Ischl

Durch kräftigen Regen sind wir kurz vor Ladenschluss noch in den Supermarkt gehuscht und dann ging’s zurück zum Campingplatz.

So 20.08.2017
Der Tag fängt gar
nicht so schlecht an. Es ist auch gegen Mittag schon sonnig, wird aber dann doch wieder regnerisch. Kaum ist die Sonne wieder da, will Malu sich einfach mal treiben lassen, nämlich mit der Luma den Bach herunter. Gesagt – getan „bootet“ sie mit der Wasser-Luma etwas oberhalb des Campingplatzes in die Seeache ein und „rauscht“  durch die „Stromschnellen“ am Platz um etwas unterhalb (lang bevor es in den See geht) wieder an Land zu klettern.  Am späten Nachmittag bauen wir dann endlich das Faltboot auf und fahren noch eine Runde auf den See hinaus. Dafür lassen wir das Boot gleich in die Seeache zu Wasser um uns lange Portagen zu sparen. Bei einenem waghalsigen Manöver unter einer Brücke mit Stromschnelle knickt uns gleich mal eine Sente weg, weil wir seiltlich auf einen Stein zutreiben. Der lange Kahn ist einfach nicht so wendig, auch ohne Gepäck.

Malu auf Luma in den Stromschnellen

Mo 21.08.2017
Die Sonne lässt auf sich warten. Um elf Uhr packen wir dann unsere Sachen um den Mondsee zu bepaddeln. Um zwölf ist’s dann so weit: wir starteten unsere Fahrt. Der See hat
zehn Kilometer Länge, die wir aber nicht schaften. Richtung Norden öffnet sich der See und wird breiter. Nach gut sieben Kilometern mehr oder weniger gegen den Wind, sind wir froh, einen einigermaßen tauglichen Rastplatz gefunden zu haben und machen um 14 Uhr endlich Essenspause am Badeplatz einer Wochenendhauskolonie. Zum Baden ist es uns nicht warm genug, ist der Wind doch nach dem vielen Regen noch sehr frisch. Der Ort ‚Mondsee‘ liegt am oberen Ende des Sees, nahe der Autobahn und so haben wir gar nicht das Gefühl etwas zu verpassen, ihn nun nicht gesehen zu haben.

Mondsee mit leichtem Gegenwind

Auf dem Heimweg haben wir dann Rückenwind, der uns unterstützt. Leider haben wir die großen Regenschirme im Auto vergessen um den Wind nutzen zu können. So kommen wir mit müden Armen am Zelt an und finden Trost bei Kaffe und Nutellabrot 😉 .

Blick zum Traunsee

Di 22.08.2017
Auf besonderen Wunsch Malus soll es heute auf den Berg gehen, auch wenn die Temperaturen noch sehr frisch sind. Wir fahren mit der Gondel auf den Feuerkogel von dessen Gipfel aus man auf den Traunsee und vom Europakreuz aus auf den Attersee sehen kann. Zuerst wandern wir zum Europakreuz und machen Brotzeit, dann hinüber zum Helmeskogel und auf dem Rückweg nehmen wir den neu angelegten Karstlehrpfad, der die Geologie

Europakreuz

des Höllengebirges erklärt. Der Blick zum Dachsteingebirge lohnt kaum, da man fast den ganzen Tag Gegenlicht hat, was bei dem Dunst in der Luft ganz schön die Sicht nimmt. Hier oben kann man sich mit Wanderungen von Gipfel zu Gipfel den ganzen Tag über bewegen und zum Schuß noch lecker und günstig im Feuerkogelhaus einkehren, bevor es um 16 Uhr mit der Bahn wieder nach unten geht. Zurück in Unterach komen wir gerade noch rechtzeitig vorm Ladenschluss um 17 Uhr ins ansässige Fischgeschäft am Ende des Dorfes um uns bei durchaus moderaten Preisen einen dicken Saibling zu kaufen.

Auf dem Helmeskogel

Wir bereiten ihn auf einen Lotusgrill zu, den uns die Tauchkollegen aus Cohem ausleihen. Der Fisch ist fantastisch und auch der Grill überzeugt uns, so dass wir uns bestimmt bei Gelegenheit auch einen zulegen werden.

Saibling auf dem Lotusgrill

Mi 23.08.2017
Heute gehts mal wieder zum Tauchen, ist nun doch auch wieder der Sommer zurück. Beim Föttinger Campingplatz, wo es eine Tauchbasis gibt, ist ein mit Seilen verbundener Unterwasserparkurs mit Plattformen und Tauchglocken in verschiedenen Tiefen für die Ausbildung installiert. Die Gebühr als Tagesgast für den Campingplatz, die bei der Benutzung der Infrastruktur zu entrichten ist, beträgt 6 €, was ja nicht die Welt ist für die Leistungen.

Seebilck vom Föttinger Campingplatz

So können wir uns im kühlen Nass mit wenig Sicht an den Seilen bis auf 15 Meter und mehr hinab hangeln und in Unterwasserkuppeln, die Luft enthalten, noch mal die Lage besprechen. Nach dem Tauchgang liegen wir auf der sonnigen Wiese und genießen den anderen Ausblick, der das Mittelstück des 25 km langen und hier viel breiteren Sees zeigt.

Do 24.08.2017
Damit wir in Übung bleiben, gleich noch einen Tauchgang hinterher. Zum Wrack Dixi kurz vor Weyregg. Am auf 12 Meter liegenden Boot vorbei finden wir auf 17 Meter zwar nicht den Steg aber einen Baumstamm. So bleiben wir kurz an der Stelle um uns mit der Kälte auseinander zu setzten und schwubs liegt das Ende des Stamms auf fast 20 Meter, was uns persönlich voll reicht. Auch wenn die Sicht ungefähr 5 Meter beträgt, was zwar auf alle Fälle besser ist als auf 6 Metern, können wir uns vom einen Ende zum anderen der selben Plattform doch nur noch schemenhaft erkennen. Wir tauchen tatsächlich eine Stunde lang, so viele Interessante Punkte gibt es zu sehen. Das Boot finden wir dann auch noch und so kommen wir übereinstimmt zum Schluss, das dies heute der schönste Tauchgang von den bisherigen vieren war.

Fr 25.08.2017
In der Nacht gibt es wieder ein starkes Gewitter, wir haben mal wieder Angst, der Wind könnte die Plane und das Zelt weg reißen. Eine Zeltstütze hatte es ja letztes Mal schon verbogen. Aber diesmal ist es nicht so schlimm.

Der Tag beginnt mit strahlend blauem Himmel, heute bleibt Malu mal liegen und Rolf radelt zum Semmeln hohlen. Ruck zuck ist er wieder zurück, geht doch schneller als gedacht. So muss Malu auch schon aufstehen. Wieder mal Überlegungen Zwecks des weiteren Urlaubsverlaufs, Wetterbericht einholen u.s.w. Wir rufen bei der Tauchbasis zum Scuben in der Traun an, wegen Umzug und Tauchmöglichkeiten. Tauchen an der Staumauer ist wegen baulicher Wartungsarbeiten derzeit nicht möglich. Wetter am Montag regnerisch. Wir beschließen nun auch noch die letzte Woche hierzubleiben, obwohl uns die Straße, die wir ständig hören zu laut ist. Aber was ist die Alternative? und so viel Arbeit dazu den Campingplatz zu wechseln. Wir gehen nach dem Frühstück zum Strand und genießen die Ruhe am Wasser. Fast sind wir alleine, wo sind denn die anderen alle hin?

Um eins ist die Sonne zu heiß, wir müssen in den Schatten. Da das Zelt jetzt in der Sonne steht, ist es dort auch zu heiß (und eh zu laut) und wir nehmen die Fahrräder und fahren zur Badewiese 300 Meter um die Ecke zum Bosna essen.

Wasserski den ganzen Tag, aber die Saison endet früh

Noch ein bisschen den Wasserskiläufern zugesehen geht’s zum nachmittäglichen  Mittagsschlaf zurück zum Zelt auf die Luma. Inzwischen ist auch wieder Schatten am Zelt und es gibt Kaffe und Kekse. Rolf geht noch mit dem Faltboot aufs Wasser und Malu quält sich mit dem Internet herum. Bald ist Abendessen und ein fauler, warmer Sommertag geht zu Ende der mit kühlen Wind in der Früh gestartet war.

unter Wasser: umgestürzter Wallnussbaum

Sa 26.08.2017
Heute soll es noch mal zum Kohlbauernaufsatz gehen, ob wir nun die 20 Meter Steilwand schaffen? So langsam gehwöhnt an Kälte und geringe Sicht, hoffen wir doch eine Aalrutte in den Felsspalten zu finden. Anschließend um 16 Uhr wollen wir uns in Attersee eine Zugvogel Segeljolle ansehen, die zum Kauf ausgeschrieben ist. Es wird ein spannender Tag.

Tauchinfo

Rolf schafft es auf einen 30 Meter Tauchgang, ich bleib einen Meter drüber. Es ist wirklich unglaublich kalt: 7 Grad sagt der Tauchcomputer. die Aalrutten haben wir nicht gesehen, da wir nicht am Wandgrund entlang getaucht sind.

Das mit dem Boot hat auch nicht geklappt, zuerst war der Verkäufer nicht erreichbar. Wir mussten in Attersee warten und ein Eis essen (schnief ;-). dann war die Jolle auf den Kopf gedreht und man sah nur das verwitterte Unterschiff. Und Transport und Lagerung konnten wir auch nicht bewältigen, weil kein Trailer dabei ist, schade.
Am Abend dann Gewitter, was ja nichts neues ist.

So 27.08.2017
Am Kohlbauernaufsatz angekommen, stellen wir bei den Vorbereitungen fest, dass eine Tauchflasche nicht gefüllt
ist . Wie kann das sein, das die Luft im Auto nicht hörbar ausströmte? Malu fährt zur Füllstation, was nicht nur Zeit kostet, sonder auch unseren Füllschlüssel ans Ende seines Guthabends bringt. Später müssen wir dann kompliziert im Nixenhotel den Füllschlüssel umtauschen, da unsere Tauchbasis nun, in der für sie bereits begonnennen Nebensaison, drei Tage die Woche geschlossen ist.
Auf alle Fälle gibt es heute die Aalrutte im Felsspalt zu sehen und Rolf taucht auch noch nebenbei auf 32 Meter zu dem Klohäuserl auf einer Zille, währed Malu die Ritzen der Felswand bis hinunter zum Wandfuß nach den Fischen absucht.
Später wieder Gewittergefahr, aber doch noch kurz mit dem Faltboot übern See nach Burgau rüber für einen schönen Seebilck. Am Abend gibt es ja Dorfkirmes, doch um 18 Uhr sind die Essenstände schon abgeräumt und wir gehen zum Camingplatz zurück und kochen Spaghetti.

Burggrabenklamm

Mo 28.08.2017
Der Tag beginnt sonnig, doch zunehmend
bewölkt sich der Himmel  stark. Recht spät geht es zur Burggrabenklamm. Am Eingang der Klamm gibt es ein kleines Bezahlhäuschen um 1€ Eintritt zu entrichten. Aber zur Zeit ist der Eintritt frei, denn die Klamm ist nur die ersten hundert Meter begehbar,  wegen  Unwetterschäden ist der weitere Verlauf gesperrt. Der erste Blick ist sehr schön, doch der Regen kommt schneller als gedacht und auch Blitz und Donner lassen nicht lange auf sich warten. Wir fahren zum Zeltplatz zurück und schon bald steht der Campingplatz unter Wasser. Wir kochen erst mal eine Suppe und da es Malu nicht so gut geht, macht sie danach einen Mittagsschlaf auf der Luma. Rolf geht spülen und wir verbringen, den Nachmittag mit Haushalt und Kreuzworträtseln.
Zum Abend hin, stellt sich wieder mal die Frage nach dem Essen. Holz für die Forelle hatten wir schon vorsorglich aus dem Wald mitgebracht, doch draußen ist es nicht sehr warm und im Zelt lockt der Heizlüfter.

Di 29.08.2017
Malu geht es immer noch nicht viel besser und so kommt körperliche Anstrengung nicht in Frage. Keine Ahnung was los ist. Malu geht zum Sonnenbaden an den Strand, nun bleibt Rolf im Zelt auf der Luma liegen. Bis er zum Strand kommt, sollte Malu schon wieder aus der Sonne. Noch ein bisschen hin und her und dann war schon wieder der ‚kleine Mittagshunger‘ da. Am Nachmittag noch die schon bekannte Runde übern See und dann muss das Faltboot für die Abreise auch schon wieder eingepackt werden. Am Abend dann ein bisschen Sonnenbrand Alarm, aber wirklich nur ein bisschen.

Grillfeuer für die Forelle

Heute gibt es dann auf unserem alten Motorad-Falt-Grill die Forelle zum Abendessen, da man hier wirklich eine gute Gelegenheit dazu hat.

 

Traunwasserfall

Mi 30.08.2017
Um elf Uhr geht es zur Tauchbasis um den Füllschlüssel abzugeben. Danach nach Seewalchen zum Bosna essen. Das war nicht so lecker wie auf dem Werbeschild versprochen. Über die Autobahn dann zum Flußschnorcheln an den Traunfall.

Der Veranstalter von Magic Dive ist Harald Buchner, er hat auch schon ein Buch herausgebracht über die österreichischen Tauchseen und die Beschilderung am Attersee von den Tauchspots initiiert. Derzeit arbetet er an einer Tauch-App für Österreich, die zur nächsten Saison herauskommen soll.

Sprung in den Gumpen

Wir sind eine kleine Gruppe von vier Leuten und Guide und bei guten Wetter geht’s dann mit einem vier Meter Sprung ab in den alten Traunverlauf. Die Sicht ist wegen der Bauarbeiten an der Staumauer und des Regens am Montag nicht so klar wie erhofft. Doch unterm Wasserfall wo die Quellen sprudelten und an einigen anderen Stellen ist das Wasser wirklich unglaublich klar. Zuerst geht’s über ein paar Stromschnellen hinweg mit einer kleinen Kletterstelle und dann kann man in den Gumpen noch seine Geschicklichkeit beim Spaltentauchen und Signalkrebs finden erproben.

Klares (Trink-) Wasser unter der Quelle

Der große Hecht am Ausstieg der etwa einstündigen Tour war leider nicht „daheim“. Trotzdem ganz zufrieden über die abenteuerliche Tour fahren wir über Gmunden am Traunsee zurück um noch etwas von der Landschaft zu sehen. Heute geht’s dann zur Pizzeria, da am Morgen schon die Küche für die Abreise eingepackt war.

Signalkrebs

Do 31.08.2017
Heute ist auch für uns nun Abreise, da morgen wohl wieder der große Regen kommt. Am Wochenende soll es auch länger regnen und so versuchen wir unsere Sachen so trocken wie möglich ins Auto zu bekommen um dann Zuhause weniger Arbeit zu haben. Es sieht auch so aus als ob die große Sommerhitze vorbei ist.

Stromschnelle umklettern

Wir können uns über die 25-30 Grad im Salzkammergut, Oberösterreich nicht beklagen. Unsere gesunde Bräune spricht für sich.

Malu&Rolf sagen Servus

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Landshuter Hochzeit 2017

Am 09 Juli 2017 waren wir an einem Sonntag beim Festumzug der Landshuter Hochzeit.

Die Historie besagt, das im Jahr 1474 die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Landshuter Herzogssohn Georg stattfand.

Festumzug durch die Innenstadt

 

Im Herbst des Jahres 1475 brach die 18-jährige Braut mit großem Geleit von Krakau auf und traf nach zweimonatiger Reise in Landshut ein. Hier empfingen Fürsten und Bischöfe die Braut.

 

In der majestätischen Pfarrkirche St. Martin vollzog der Erzbischof von Salzburg die Trauung. Der Brautzug bewegte sich durch den weiten Platz der Altstadt.

Heutzutage wird alle vier Jahre an mehreren Wochenenden mit Festumzügen das historische Ereignis geehrt. Dabei führt der Zug zwei mal durch die Altstadt: einmal hin und dann wieder zurück. Zwischendurch kann man zur Burg hoch marschieren um einen schönen Ausblick über die Stadt zu haben und im schlösslichen Ambiente einzukehren. Wer möchte, kann auch die ansässige Ausstellung besuchen.
Wieder unten sollte man nicht versäumen, die am Isarufer liegende Festwiese zu besuchen. Hier kann man dem Treiben im nachgebauten mittelalterlichen Dorf zuschauen und sich an vielen Ständen mit Getränken und zünftigen Speisen verköstigen lassen.

Blick von der Burg

 

Festwiese

mittelalterliches Treiben

 

 

 

 

 

Liebe Grüße, Malu&Rolf

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Sommer, Sonne, Sonnenschein

 

Heute ist es nun endlich mal so weit:
ein paar Bilder vom ersten Halbenjahr 2017 wollen wir euch zeigen.

 

Am Wochenende 14.-16-07. war eine Wanderung auf den Hochfeiler geplant.

In der Mitte – grau in grau: Die Hochfeilerhütte

Doch der Wetterbericht lies schon nichts Gutes ahnen. So kamm es dann auch, dass wir am Samstag bei Graupelschauer in der Hütte festsaßen. Der Berg ist mit 3500m Höhe ein Grenzberg zwischen Tirol und Südtirol. Von Sterzing aus fährt man in das Pfitscher Tal.

Sterzing

 

Zuvor waren wir aber an einem sonnigen Sonntag im Juni Richtung Garmisch-Partenkirche unterwegs und sind von Elmau aus zum Schachenhaus vom Ludwig II gewandert. Am Jagthaus haben wir dann an der zu  jeder vollen Stunde stattfindenden Besichtigung teilgenommen, die uns als Höhepunkt zum Schluss den wunderschön gestalteten türkischen Saal im ersten Stock zeigt.

Schachen

Der Blick durchs Reintal zum Zugspitzferner vom 5 Minuten entfernten König-Ludwig-Aussichtspunkt war auch wiedermal sehr beeindruckend.

Blick ins Reintal zum Zugspitzferner

 

Pfingsten haben wir unser Faltboot ausgepackt um zu sehen ob es gut gelagert war und noch schwimmtauglich ist :-). Die Steueranlage ist repariert, die Kielstreifen müssten endlich mal gemacht werden und das Gestänge könnte auch mal eine Überarbeitung gebrauchen …

Faltbootaufbau

Zuerst sind wir den Oberen Main von Bad Staffelstein nach Bamberg gepaddelt. Dies ist die Region Oberfranken mit Biertradition.

Mainschleife Sommerach

Dann aber haben wir per Auto umgesetzt und sind noch nach Weinfranken zur Mainschleife zum Campingplatz ‚Katzenkopf‘ gefahren. Dieses Gebiet zählt mit zu einer der wärmsten Regionen Deutschlands.

Baumlehrpfad Steigerwald

 

 

Auf dem Weg dorthin sind wir am ‚Steigerwald Baumwipfelpfad‘ vorbeigekommen. Es lohnt sich von Zuhause aus schon mal die App für die Infos runterzuladen!

 

 

 

 

 

Über den ersten Mai waren wir in Verona, da für Süddeutschland das Wetter nicht so gut gemeldet war. Auf einem netten kleinen Campingplatz am Castel über der Stadt haben wir unser Zelt aufgeschlagen.

Verona, Blick von unserem Zelt aus

Eine Stadtbesichtigung per Fahrrad ist wirklich empfehlenswert. Nicht nur wegen des Anphiteaters mit Oper sondern auch wegen des kleinen Marktes der neben heimischen Köstlichkeiten auch von uns noch nicht gesehenes Handwerk präsentiert.

Festtagsmarkt auf der Brücke mit Mittelalter, Handwerk und Köstlichem

 

Auf alle Fälle war Ostern noch ein freudiges Ereigniss. Wir sind nach Bajac/Südfrankreich gefahren um dort Freunde aus Norddeutschland zu treffen. Dort an der Cèze findet jährlich ein Ostertreffen von Kajakfahrern statt die die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genießen. Neben paddeln wird gewandert, geklettert, Höhlen besichtigt und das süße Leben Frankreichs genossen.

Flohmarkt in Barjac

La Grotte de la Salamandre, früher sind wir hineingeklettert, mittlerweile ist sie öffentlich zugänglich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So nun geht es auf die Sommerferienzeit zu, die noch gestaltet werden muss. In unserer Planung ist noch Alles offen. Sehen wir mal, was wir Entscheiden werden.

Herzlichen Dank und liebe Grüße an unsere LeserInnen fürs Reinschauen.
Malu&Rolf

 

 

 

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Frohe Weihnachten

 

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Wir wünschen Allen

eine frohe Weihnacht

und

einen guten und fröhlichen Rutsch in’s neue Jahr,

Gesundheit und Glück für 2017

und

(ich hätte nie gedacht, dass das mal so nötig wäre)

FRIEDE AUF ERDEN.

Letztes Jahr um diese Zeit waren wir in Siem Reap, Kambodscha. Wir hatten 30 Grad im Schatten und am 24. abends eine Apsara-Show besucht und uns dabei an einem kambodschanischen Buffet gütig getan. Heute vor einem Jahr haben wir uns eine Kultstätte und einen Tierpark nördlich von Siem Reap und morgen den Tonle Sap südwestlich angesehen (siehe Reisetagebuch 2015, 04 Kambodscha 01). Kinder, wie die Zeit vergeht!

Jetzt verbringen wir die Weihnachtstage bei der Familie und feiern Silvester in München. Hoffentlich kommt bald ausreichend Schnee, den vermissen wir schon zwei Jahre ;-).

Also, Allen nochmal alles Gute.

Malu&Rolf

 

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La Festa della Castagna

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Allerheiligen. Heute paddeln wir mit den Kajaks auf dem Meer. Rolf baut seine Katamaranvorrichtung ab. Da die Kajaks nicht fürs Meer gebaut sind, geht es Richtung Bonassola, was nicht so weit ist wie nach Monterosso al Mare. In der Bucht von Levanto sind die Wellen sehr kabbelig. Wir sitzen in unseren Booten wie die Korken auf der Welle. Sie tun nicht immer was wir wollen und es kostet uns viel Geschick, in die richtige Richtung zu kommen. Ständig drehen sie nach Süden ab. Die zweite lange Dünung gibt der ganzen Unternehmung denn gewissen Fun.

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In Bonassola gehe ich schwimmen. Rolf macht sich die Mühe eine Toilette zu suchen. Später geht ein kleiner Junge unverblümt ans Wasser und pinkelt ins Meer. Oft schon haben wir skurrile Situation gesehen, wo kleine Jungs hinpinkeln. Würde man das alles sammeln, wäre das bestimmt ein witziger Bildband.

Als Rolf zurück kommt, essen wir unseren Picknickproviant. Die besagte Focacceria vom Sonntag hat leider Mittagspause.

Grotte mit rotem Marmor

Grotte mit rotem Marmor

Bald schon geht es zurück, wollen wir doch noch zur Fiesta della Castagna.
Um halb fünf stehen wir in Levanto am Tourismus Büro und stellen fest: das Fest ist gar nicht hier im Ort, sondern in Montale. Das Handy sagt uns, dass der Ort ein paar Serpentinen bergauf liegt. So radeln wir eine halbe Stunde die Hauptstraße herauf. Am Ortseingang von Montale hören wir schon die Musik aus der Konserve, doch erst muss noch ein kleiner Umweg gefahren werden um ans Ziel zu gelangen. In Italien ist ja alles meist ziemlich verwinkelt, die Kirche ist zwar schon zu sehen aber nicht gleich zu finden.

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Die überm Feuer gerösteten Castagnas (Maroni) sind schon ausverkauft. Gerade werden am Plakat die ersten Speisen abgeklebt. So müssen wir uns mit dem „Rest“ zufrieden geben. Wir kaufen eine Castagnasccio (süßes Kastanienbrot) und einen Wein. Auf das Sgabei (frittiertes Brot) müssen wir länger warten. Die frischen, noch warmen Teigstangen werden den Damen, die sie ausgeben förmlich aus den Händen gerissen. In der Zwischenzeit setzen wir uns an einen Tisch und leeren eine halbe Weinflasche. Kaum haben wir es uns gemütlich eingerichtet, werden auch schon die ersten Tische abgeräumt und abgebaut.

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Es geht auf 18 Uhr zu und das Fest ist fast schon vorbei. Jetzt, gegen Ende gibt es wieder genügend Sgabeis, die sind zwar sehr lecker, aber wir schon zu satt. Da wir noch nicht nach Hause wollen, unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch das kleine Örtchen auf dem schmalen Bergrücken. Es ist mittlerweile schon ganz dunkel und die Lichter der Häuser in den Steilhängen der Umgebung leuchten herrlich romantisch.
Dann geht es mit dem Fahrrad rasant den Berg hinunter. Wir können kaum glauben hier herauf geradelt zu sein.

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Zuhause fällt das Abendessen aus, die italienischen Speisen können doch sehr kalorienreich sein. Rolf trink sich noch ein Bier und zum Schluss besucht uns auch noch eine Unke.

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Zeigt sie uns weiterhin schönes Wetter an? Nachts fängt es an zu tröpfeln, bald müssen wir aufstehen und eine Plane übers Zelt legen, da es nicht ganz wasserdicht ist. So war es denn ein Wetterfrosch mit schlechter Botschaft.

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Gestern so, heute so.
Beim Frühstück sagt Rolf, er habe die Meeresbrandung gehört. Ich schüttle nur den Kopf. Da keine Sonne scheint, fällt das Tauchen jedenfalls erstmal aus. Dafür sprechen wir noch kurz darüber, wo wir am besten die Angel reinhalten könnten. Klugerweise radeln wir aber erst mal zum Strand, um die Lage zu checken. Das Bild so: Surfer am Strand!

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Wir sehen dem Treiben zu, gehen noch zur Pietra, wo die alten Fischerboote liegen. Der rote Marmor des mit dem alten Hafenhaus bebauten Felsens lässt unsere Herzen höher schlagen. Es ist alles sooo schön hier!

Pierta alter Hafen

Pierta, alter Fischerhafen

Nach dem zweiten Frühstück, geht Rolf Schilf im Bachbett schneiden, er kann es für alles mögliche gebrauchen. Danach mache ich noch eine kleine Wanderung, so ein bewegungsloser Tag geht ja nicht. Auf dem Berg kann man die Küste der Cinque Terre entlang sehen.

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Auf dem Rückweg sammle ich noch Maroni. Dieses Jahr haben sie keine Würmer, aber klein sind sie.

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Nun haben wir noch zwei Tage,  die wir gemütlich im Ort und am Strand verbringen können. Das Wetter wird wieder besser, aber das Meer bleibt aufgewühlt. Keine Sicht für’s Tauchen. Leider fährt nun im November auch keine Fähre mehr die Küste entlang, wollten wir doch mit dem Boot bis Portovenere fahren und nach Riomaggiore zurückwandern. Rolf lässt statt dessen noch mal den Katamaran ins Wasser und ich gehe sonnenbaden. So bleiben auch dieses Mal wieder Projekte offen und wir müssen wohl oder übel mochmal wieder her kommen ;-).

 

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Dolce Levanto

Endlich Urlaub. Schon wieder seit Wochen auf der Arbeit, fahren wir nun in den Herbstferien wieder nach Ligurien. Dort wollen wir noch mal Sonne tanken bevor uns die dunkle Jahreszeit endgültig unter ihren düsteten Mantel nimmt.
Gleich am Samstag geht es über den St. Bernadino Pass. An der schweizerisch-italienischen Grenze in Chiasso stehen wir mit all den andern gleichgesinnten Sonnenhungrigen erstmal im Stau. Der fünf oder sechs Kilometer lange Rückstau eines Unfalls fordert eine Stunde lang unsere Geduld.

Levanto

Levanto

Unser Ziel ist Levanto, der letzt Ort südlich-östlich von Genua an der Küste entlang, bevor die Cinque Terre beginnen, deren bekanntester Ort vermutlich wohl Riomaggiore ist.

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Dochnoch im Hellen auf dem Campingplatz (Acqua Dolce) angekommen, bauen wir unser Zelt im uns wohlbekannten Olivenhain auf. Der Campingplatz wurde weiter modernisiert und ist dieses Jahr leider mal wieder besonders voll. Inzwischen sind auch viele Trassen mit dem Campingbus befahrbar. Mit Zelt haben wir überhaupt noch die Chance einen Platz zu bekommen, für Womos ist alles schon lange ausgebucht.

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So sind auch im neugebauten Restaurante am Abend, alle Tische reserviert. Also gehen wir nur einen Katzensprung von zweihundert Metern um die Ecke in die Stadt zum Essen.
Direkt an der goßen Piazza, stillen wir unseren Hunger mit Pizza und sehen dem abendlichen Treiben der Einheimischen und der Touristen zu.

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Wir fühlen uns wie Zuhause, sind ja nicht zum ersten Mal hier ;-).
Am nächsten Tag, das Wetter ist super, ein markeloser Sonntag, wir nehmen die Fahrräder und radeln auf dem vor einigen Jahren neu eingerichteten Fahrrad- und Spazierweg durch die alten Eisenbahrtunnel nach Norden. Es ist immer wieder ein Genuss, zwischen den kühlen Tunneln die wärmende Sonne und die abgefahrenen Meeresblicke erleben zu dürfen.

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Es sind nur fünf gut geteerte Kilometer die leider in Framura schon enden, aber wirklich ein tolles Erlebnis.
Zwischendurch in Bonassola sehen wir von der Promenade aus viele Menschen an unserer Lieblings-Focacceria anstehen. Gerne hätten wir auch eine gegessen, aber zwanzig Meter Schlange, dauert uns zu lange 😉 – wir haben ja die Möglichkeit es an einem Wochentag noch nachzuholen :-).

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Die Sonne scheint denn ganzen Tag herrlich warm vom Himmel, es hat fast kein Wind. Auf dem Rückweg, kurz vorm Hafen von Levanto, gehen wir noch in einer kleinen Bucht baden.

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Von unserer Erkältung letzte Woche noch ganz down, gehen wir nur kurz ins Wasser, gut dass es noch relativ warm ist.

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Am Montag baut Rolf seine neue Eigenkonstuktion eines Kajak-Katamarans zusammen. Ein lang gehegter Traum von ihm. Trotz vieler Vorbereitung dauert es noch den ganzen Tag. Aber am späten Nachmittag schafft er es dann doch noch an den Strand und auch aufs Wasser.

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Es ist halt nun Winterzeit, und eine Stunde fehlt einfach. Vor Allem, da die Sonne am Morgen auch erst spät übern Berg kommt. An der Promenade genießen die Leute noch die  Abendsonne vor der aufgewärmten alten Bahndamm-Mauer, bevor es dann bei Dunkelheit nach Hause oder zum Essen geht.

 

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Schließlich ist morgen Feiertag. Das Wetter soll wieder schön werden. Wir freuen uns auf einen erholsamen, entspannten Tag am Strand :-).

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Zuhause

Mit dem Flieger in Müchen gelandet und in die S-Bahn gesprungen sind wir schon um zehn Uhr in Fürstenried wo uns ein Reihenhaus bis Sonntag zur Verfügung steht. Unser Wohnung ist ja noch untervermietet.
Kaum gefrühstückt wird schon telefoniert um einen Arzttermin zu vereinbaren.
Danach machen wir dann ein Nickerchen und später gibt es Kaffee auf der sommerlichen Terrasse.
Um 18 Uhr haben wir noch ein Treffen mit unserem Untermieter, da wir einige Dinge und auch andere Kleider aus der Wohung brauchen.
Wir nehmen noch die Fahrräder mit, damit wir mobiler sind, so klappts dann auch noch mit der Post.

Und Ruck-zuck ist die erste Woche um.

Campingplatz Thalkirchen

Campingplatz Thalkirchen

Um unseren Gönnern nicht auf die Nerven zu gehen, ziehen wir in der zweiten Woche auf den Thalkirchener Campingplatz. Leider haben wir den Wetterbericht nicht wirklich berücksichtigt: Wetterumschwung und zwar richtig! Nach drei Tagen Dauerregen flüchten wir nach Putzbrunn ins Gästezimmer. Dort haben wir früher mal für ein Jahr das Haus eingehütet.

Roß-und Buchstein

Roß-und Buchstein

Dann endlich ein schöner Tag und wir können wieder in die Natur.
Unser Ziel ist eine Wanderung zum Roß- und Buchstein. Total gerührt über die Schönheit der heimischen Berge freuen wir uns, dass es uns Zuhause auch noch gefällt.
Dann geht es gegen Norden, Rolfs Mutter hat Geburtstag. An Rolfs altem Bagersee werden am sonnigen Sonntag noch zwei Tauchgänge gemacht. Leute was die Zeit vergeht. Von dort geht es nach Tamm zu meiner Schwester.

Rom 312

Rom 312

In der Nähe in Pfortzheim gibt es eine Römerausstellung vom Jahr 312. Der Künstler Asisi hat hier ein weiteres 360 Grad Panorama erschaffen. Sehr sehenswerte. So haben wir noch eine kleine Deutschlandreise unternommen.
Zurück in München können wir dann am 31.07.2016 nun die erste Nacht wieder im eigenen Bett verbringen. Jetzt ist unsere Reise wohl auch gefühlt zu Ende.

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